Die SPD im Landkreis Nordsachsen

30.11.2013 in Wahlen

SPD Nordsachsen nominiert für Landtagswahl 2014

 
Andreas Geisler, Hagen Scheffler und Volkmar Winkler mit SPD-Kreischef Jens Kabisch (Quelle: LVZ)

Sprotta. Der Atem der großen Bundespolitik schwebte am Mittwochabend über der Nominierungsveranstaltung der nordsächsischen SPD für die Landtagswahl 2014 im Gasthof Sprotta. Die Unterschriften unter die Koalitionsverträge in Berlin waren erst ein paar Stunden gesetzt, da schwor Ursula Fritzsche vom Ortsverein Döllnitztal die 57 Genossen bereits darauf ein, dem Kontrakt in der bevorstehenden Mitgliederbefragung zuzustimmen. An diesem Abend aber waren die Antworten zunächst in einer anderen wichtigen Frage zu finden: Wer geht für die SPD 2014 ins Rennen um ein Landtagsmandat? Mit Andreas Geisler, Hagen Scheffler und Volkmar Winkler gab es pro Wahlkreis je einen Bewerber. Diese Herren wurden gewählt.

 

01.08.2013 in Wahlen

Heiko Wittig ist "kein Freund halber Sachen"

 

Im Gespräch mit der "Torgauer Zeitung" (Donnerstagsausgabe) stellt SPD-Bundestagskandidat sich und seinen Antrieb vor, ab 22. September 2013 Bundestagsabgeordneter für den Landkreis Nordsachsen zu werden. "Ich bin kein Freund halber Sachen", sagt der langjährige Kommunal- und Kreispolitiker Redakteurin Eileen Jack.

 

30.03.2013 in Wahlen

Bürgermeisterwahl: Wittig weist Kritik an Kandidaten ab

 

Die Kritik, die Langenreichenbachs Ortsvorsteher Detlef Bölke am Auftreten der Gegenkandidaten, die gegen Amtsinhaber Peter Klepel (parteilos) zur Bürgermeisterwahl in Mockrehna antraten, übte, bleibt nicht ohne Widerhall. So hat sich SPD/Grüne-Fraktions-Chef Heiko Wittig zu Wort gemeldet: "Den Freien Wähler Detlef Bölke schätze ich als sehr engagierten Kreisrat und konnte mich über die fraktionsübergreifende Zusammenarbeit mit seiner Fraktion und ihm im Kreistag nie beklagen. Auch persönlich ist mir Detlef Bölke durch seine offene und ehrliche Art sehr sympathisch. Deshalb empfinde ich seine Äußerungen gegen die beiden Mitbewerber um das Bürgermeisteramt in Mockrehna auch nicht als Angriff, sondern als ehrliche Meinung", stellt der Löbnitzer zu Beginn klar. Dennoch solle er diese gründlich überdenken. Zum einen sei man in den Fraktionen froh, wenn sich Mitbürger, egal auf welche Weise, gesellschaftlich engagieren, "andererseits werden die beiden Kandidaten von Detlef Bölke in einer Art niedergemacht, die als persönlichkeitsverletzend bezeichnet werden muss. Für mich hat sich Martina Francke in ihrem Wahlkampf sehr bemüht, obwohl sowohl ihr als auch uns in der SPD klar war, dass sie gegen einen der etabliertesten Bürgermeister im Kreis keine Siegchance hatte." Ihre 15 Prozent aus dem Stand seien ein sehr gutes Ergebnis und würden für das vordergründige Ziel, die Wahl in den Kreistag 2014, eine sehr gute Voraussetzung bilden. Wittig stellte heraus, dass sie damit überaus deutlich vor ihrem Mitbewerber von der FDP geblieben sei. Und selbst ein gestandener Ex-CDU-Bürgermeister wie Johannes Rudolph habe eine Woche später in Belgern/Schildau nur 10 Prozent geholt. Das heiße aber nicht, dass er keine Ahnung von Kommunalpolitik habe.

 

16.02.2013 in Wahlen

Mockrehna: SPD nominiert Martina Francke

 
Martina Francke

Frauenpower pur erlebten die Delegierten der SPD-Kreiswahlkonferenz am Donnerstagabend in Mockrehna. In ihrer bekannt offenen und herzerfrischenden Art präsentierte sich die Strellnerin Martina Francke als Bürgermeisterkandidatin. "Von der Gleichbehandlung der Ortsteile kann in Mockrehna seit Jahren keine Rede sein", stellte die Präsidentin des SV Strelln/Schöna in ihrer Vorstellungsrede fest. "Auch die zuweilen gutsherrenartige Amtsführung des amtierenden Bürgermeisters ist weithin in der Gemeinde bekannt und stößt nicht nur bei uns im Ortschaftsrat auf Unmut", so die 50-jährige, die seit 2009 die Interessen ihrer Mitbürger selbst im Strellner Ortschaftsrat vertritt. "Ich werde als Bürgermeisterin nicht nur die Gemeinde- und Ortschaftsräte, sondern auch die Bürger selbst mehr in die Entscheidungen in der Gemeinde einbeziehen."

 

09.12.2012 in Wahlen

"Sagen, was man denkt. Tun, was man sagt"

 
Nordsachsens Bundestagskandidat Wittig und Kanzlerkandidat Steinbrück

Der Start in den Wahlkampf: Auf der Bühne des SPD-Parteitags in Hannover der Mann, der Schwarz-Gelb in die Opposition schicken will. Der „einen ganzen Regierungswechsel“ will, keinen halben. Rot-Grün, so die Botschaft gut 100-minütigen Rede in Hannover, kann es besser. Schwarz-Gelb sei gescheitert: Inhaltlich vor allem, aber es geht Steinbrück auch um den Politikstil. Orientierungslosigkeit wirft er der Merkel-Regierung vor. Die Kanzlerin habe keine Ziele. Schwarz-Gelb lasse sich treiben von Klientelinteressen, von kurzfristigen Stimmungen und verschweige zu oft die Wahrheit, die die Menschen wissen wollen. Und auf die sie einen Anspruch haben, so Steinbrück. Kein Zweifel: Der Mann will Kanzler werden – und er weiß, wofür.

 

11.10.2012 in Wahlen

Das schreibt die Presse: "Nordsachsens Steinbrück nominiert"

 

Heiko Wittig macht's. Der Fraktionsvorsitzende von SPD und Bündnisgrünen im Kreistag ist am Dienstagabend in Sprotta zum sozialdemokratischen Bundestagskandidaten für Nordsachsen gewählt worden. 52 von 206 Mitglieder der Kreis-SPD nahmen an der Mitgliederversammlung teil. 92 Prozent der Stimmen entfielen auf den Löbnitzer. Vier Gegen- und zwei ungültige Stimmen wurden abgegeben. Eine Kampfkandidatur gab es nicht, Wittig war der einzige Bewerber. In seiner Rede machte er deutlich, was ihm auf Bundesebene auf den Nägeln brennt - und grenzte sich dabei deutlich von der CDU ab.

 

09.10.2012 in Wahlen

Heiko Wittig ist Bundestagskandidat

 

Heiko Wittig ist am Dienstagabend zum sozialdemokratischen Bundestagskandidaten für Nordsachsen gewählt worden. Er erhielt auf der Mitgliederversammlung in Sprotta 92 Prozent der Stimmen. "Ich nehme die Wahl an", sagte der 48-jährige, der sowohl Mitglied des Löbnitzer Gemeinderates, als auch Kreisrat im Kreistag des Landkreises Nordsachsen ist.

"Mit Heiko wird sich ein verwurzelter, engagierter und eloquenter Kommunalpolitiker in Berlin einbringen und die Schnittstelle zwischen Kommunal- und Bundespolitik beleben", freut sich die SPD-Kreisvorsitzende Ursula Fritzsche. Als Vorsitzender der SPD/Grüne-Kreistagsfraktion habe Wittig das Rüstzeug, um den Problemen der kommunalen Ebene auch im höchsten deutschen Parlament Gehör zu verschaffen.

 

05.10.2012 in Wahlen

SPD Nordsachsen nominiert für Bundestag

 

Nach Peer Steinbrück folgt der nordsächsische Mandatsbewerber. Wenige Tage nach der offiziellen Nominierung des vormaligen Finanzministers zum SPD-Kanzlerkandidaten nominieren Nordsachsens Sozialdemokraten am kommenden Dienstagabend ihren Direktbewerber für die Wahl zum 18. Deutschen Bundestag. Bisher einziger Bewerber auf der ab 19 Uhr im Gasthof Sprotta, Lindenallee 3, 04838 Doberschütz, stattfindenden Mitgliederversammlung ist Heiko Wittig.

"Wir nominieren am 9. Oktober, um an Mut und an Weitsicht, an Wille und an Durchsetzungskraft derer zu erinnern, die ab 9. Oktober 1989 maßgeblich zur friedlichen Wende und letztlich zur Wiedervereinigung beigetragen haben", erläutert SPD-Kreischefin Ursula Fritzsche.

Mit der Nominierung lege die nordsächsische SPD die Grundlage für die Bundestagswahl im kommenden Jahr und wolle damit bewusst eine Schnittstelle zwischen Bundes- und Kommunalpolitik herstellen. "Jeder spürt, dass Kommunen finanziell an ihre Grenzen stoßen. Peer Steinbrück hat erkannt, dass sich darüber auch die Bundespolitik Gedanken machen muss. Das unterstützen wir von Herzen", erläutert Fritzsches Stellvertreter Jens Kabisch, 2009 selbst Kandidat für das nordsächsische Bundestagsmandat und heute in der Kommunalpolitik zu Hause.

 

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