Die SPD in Nordsachsen

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SPD Nordsachsen beschließt Wahlprogramm

Veröffentlicht am 19.03.2014 in Wahlen

Kreisvorstand und Spitzenkandidaten verständigen sich über Ziele

In einer Klausurtagung berieten der SPD-Kreisvorstand und die Spitzenkandidaten der einzelnen Kreistagswahlkreise die Zielstellungen für die nächste Wahlperiode. „Kern des Programms sind genau die Problemfelder, mit denen uns die Bürger immer wieder konfrontieren“, so der Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Volkmar Winkler. „Deshalb bieten wir den Leuten in allen Kommunen an, unsere Kreis-, Stadt- und Gemeinderäte bei Schwierigkeiten mit ausufernder Bürokratie, mit Antragstellungen und anderen Formalitäten anzusprechen. Wir sind dafür gewählt, uns zu kümmern und wir werden es tun“, ruft Winkler die Bürger auf, sich an die gewählten Vertreter der SPD zu wenden.

Die aktuellen Kreisräten und Ärzten Dr. Carola Paul und Dr. Peter Grampp sehen es vordringlich an, dass „eine ortsnahe medizinische Versorgung im Landkreis gesichert ist“.

Der Delitzscher Theo Arnold, der dem Kreistag seit 1990 angehört, bleibt auch nach fast 30 Jahren kämpferisch: „Kein Rütteln wird es mit der SPD an den kommunalen Einrichtungen wie Krankenhäusern, der Volkshochschule, der Musikschule, dem Schullandheim, oder den Mehrgenerationenhäusern geben.“

Dem Eilenburger Spitzenkandidaten Mathias Teuber, der auch für den Landtag antreten wird, sind als Elternsprecher „die Förderung wohnortnaher Schulen mit Ganztagsangeboten und Schulsozialarbeitern sowie die Unterstützung der Initiative für längeres gemeinsames Lernen“, besonders wichtig.

Der Fraktionsvorsitzende im Kreistag Heiko Wittig ergänzt, dass „Bildung Ländersache ist und die SPD deshalb die Übernahme der Schülerbeförderungskosten durch das Land einfordern wird“.

Die Wiedemarer Spitzenkandidatin Ute Meißner betont, dass „gerade im ländlichen Bereich ein flächendeckender bezahlbarer öffentlicher Personennahverkehr von dringender Bedeutung ist“.

Den Bad Dübenern Stefan Lange und Dr. Werner Wartenburger ist die Stärkung des bürgerlichen Engagements besonders wichtig. Lange als Mitinitiator des Landschaftstheaters und der freien Schule sowie Dr. Wartenburger als Chef des Obermühlenvereins leben es selbst vor.

Neu unter den Spitzenkandidaten in den acht Wahlkreisen sind als Parteilose die Cavertitzer Bürgermeisterin Christiane Gürth sowie der Torgauer Bankkaufmann und Vereinsvorstand beim VfB Torgau Thomas Richter. Gemeinsam mit allen anderen Kandidaten sind sie sich einig, dass eine konstruktive Zusammenarbeit im Kreistag wichtig sei, allerdings können die Bürger fest davon ausgehen, dass ein Rechtsbündnis strikt abgelehnt wird.