Die SPD im Landkreis Nordsachsen

SPD-Kreisvorsitzender Volkmar Winkler mit 100 % wieder gewählt

Kommunales

Nachdem der Delitzscher Rüdiger Kleinke kurz nach seiner Wahl das Amt des SPD-Kreisvorsitzenden wieder niedergelegt hatte, blieb der bisherige Chef Volkmar Winkler kommissarisch im Amt. Nun stellte sich der Landtagsabgeordnete aus Mügeln bei einem außerordentlichen Parteitag erneut zur Wahl und wurde wie schon bei der vorhergehenden Wahl erneut mit 100 % gewählt. Ursprünglich wollte er als einer der beiden stellvertretenden Kreisvorsitzenden ins zweite Glied rücken. Diese Funktion übernimmt nun neben dem ersten Stellvertreter Heiko Wittig aus Löbnitz, der schon beim ordentlichen Parteitag im Frühjahr gewählt wurde, der erst 20-jährige Tauchaer Verwaltungsfachangestellte in der Stadtverwaltung und Chef des Tauchaer Jugendparlaments Tom Richter, der mit 89 % gewählt wurde. Durch seine Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde schließlich ein Beisitzerplatz im Kreisvorstand frei. Für den kandidierte der Delitzscher Fraktionsvorsitzende im Stadtrat und Kreisrat Prof. Siegfried Schönherr, der mit 97 % Zustimmung nun den Kreisvorstand komplettiert.

Als erste Amtshandlung nach seiner Wiederwahl beglückwünschte Volkmar Winkler die ehemalige langjährige Vorsitzende des Ortsvereins Döllnitztal, frühere Kreisvorsitzende, Kreisrätin und Vorsitzende des Landesparteirates Sachsen Ursula Fritzsche zur Ehrung mit der höchsten Auszeichnung der SPD, der Willy-Brandt-Medaille. Erst vor kurzem hatte die Wermsdorferin fast alle ihre Ämter bis auf das im Wermsdorfer Gemeinderat aus gesundheitlichen Gründen schweren Herzens niederlegen müssen. Volkmar Winkler nannte sie völlig zurecht „Hans Dampf in allen Gassen“ und bedankte sich herzlich für ihre jahrzehntelange unermüdliche ehrenamtliche Arbeit.

 

Abschließend betonte der alte und neue Kreisvorsitzende, dass es für die Sozialdemokraten Nordsachsens nun an die Arbeit gehe. Die Europa- und Kommunalwahlen am 26. Mai sowie die Landtagswahlen am 1. September stehen unmittelbar vor der Tür. In deren Vorbereitung gilt es den Bürgerinnen und Bürgern deutlich zu sagen, dass die SPD in Sachsen und Nordsachsen seit Jahren Garant für stabile politische Verhältnisse ist und dass mit Hilfe der SPD die frühere unsägliche Sparpolitik der damaligen CDU/FDP-Regierung ein Ende hatte. Deutliche Worte fand Winkler auch gegenüber der Bundes-SPD. „Dass die vielen kleinen und großen Fehler der Bundesebene leider auch uns schaden, ist unbestritten. Die Verantwortlichen haben dafür die Konsequenzen zu übernehmen und die angekündigte Erneuerung muss endlich beginnen. Die politisch mündigen Bürger Nordsachsens aber werden sehr wohl unterscheiden können zwischen der zuletzt sehr fehlerhaft arbeitenden Bundesebene und uns hier vor Ort. Genau deshalb werden und müssen wir uns im Wahlkampf nicht verstecken, sondern werden deutlich machen, was wir hier in Nordsachsen erreicht haben und was wir in Zukunft für Ziele haben.“

 
 

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